Es muss nicht immer Steak sein

Und, heuer schon angegrillt? Den ersten lauen Abend nach dem langen Winter gemütlich auf der Terrasse verbracht? Mit Freunden, Musik und saftigen Steak auf dem Rost? Oder steht der Grill etwa noch immer in der Kellerecke? Man könnte fast meinen, Grillen ist so beliebt wie nie zuvor seit der Erfindung des Feuers. Denn rund 80 Prozent aller Deutschen grillen laut einer Online-Umfrage regelmäßig – und am liebsten Würstchen oder Fleisch. Das Phänomen zieht sich durch alle Schichten: Vom Studenten mit dem Einweggrill über den Camper und seinen Gaskocher bis hin zum Unternehmer mit der Hightech-Feuerstelle. 

 

Noch mehr Statistiken gefällig? 220.000 gegrillte Würstchen essen wir Deutschen pro Jahr zum Beispiel. Nur bei 19 Prozent aller Grillpartys landet etwas anderes auf dem Rost als Würstchen und Steak. Doch wer behauptet, Grillen sei eine ziemlich fantasielose Variante des Kochens, der irrt. Denn erstens gibt es zig Varianten, Fisch und Fleisch zuzubereiten. Zweitens kann man ja noch viel, viel mehr auflegen. Warum eigentlich nicht Käse? Unser kaese-selber.de-Lieblingsrezept ist beispielsweise gegrillter Fetakäse. 

 

Die Zutaten sind im Prinzip zig-fach variierbar. Mit allem, was das Gemüsefach des Kühlschranks gerade so hergibt. Die Zubereitung ist einfach und schnell. Natürlich eignet sich am besten der Fetakäse, der zuvor nach dem Rezept und mit den Utensilien von kaese-selber.de zubereitet worden ist. Sollte die Grillparty aber recht spontan steigen, darf es freilich auch ein handelsüblicher Fetakäse aus dem Kühlregal des Supermarktes um die Ecke sein. Der Käse wird in kleinere Portionen aufgeteilt und jeweils auf ein Stück Alufolie gelegt, das groß genug ist, um später ein leckeres Käsepäckchen daraus zu schnüren. Den Käse nach Gusto salzen und pfeffern, dann Zwiebelringe, Tomatenscheiben, fein geriebenen Knoblauch und jeweils eine Schote Pepperoni (wer’s scharf mag, kann gerne auch eine Chilischote nehmen) darauf verteilen. Mit ein wenig Olivenöl übergießen, mit Alufolie vollständig umwickeln und dann ab damit auf den Grill. Knapp 15 bis 20 Minuten sollte das Käsepäckchen dort schon über der Hitze liegen. Wenn der Käse entsprechend weich geworden ist, ist es höchste Zeit, auf dem Teller ein Plätzchen frei zu räumen und zu genießen.

 

Oder wie wäre es mit Käse-Gemüse-Türmchen? Auch die sind schnell und einfach zuzubereiten. Alles, was man dazu braucht, sind Fleischtomaten, Zucchini und Fetakäse sowie ein bisschen Olivenöl. Tomaten, Zucchini und Käse werden jeweils in Scheiben geschnitten, abwechselnd aufgetürmt und am Ende mit einem Holzstäbchen fixiert. Und dann nichts wie rauf auf den Grill!

 

Keine Frage, Feta oder der aus Zypern stammende Halloumi-Grillkäse eignen sich natürlich am besten zum Grillen.  Aber auch Cremigeres lässt sich auf den Rost legen.  Ja, selbst Blauschimmelkäse. Übrigens dürfen auch andere Milch- und Käseprodukte mitspielen. In erster Linie als Beiwerk für die große Tafel. Der obligatorische Tomaten-Mozzarella-Salat fällt da den meisten wohl als allererstes ein. Aber auch mit Quark und Joghurt lassen sich wunderbare Dinge zaubern. Etwa würziges Tzatziki oder leckeres Aioli mit Joghurt und Kräutern. 

 

Guten Appetit! 

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