Milch in der Kosmetikbranche

Milch ist nicht nur ein Getränk bzw. ein Lebensmittel. Sie enthält außerdem wertvolle Inhaltsstoffe, die die Haut pflegen. So ist die Milch auch für die Kosmetikbranche interessant und von unschätzbarem Wert.

 

In Produkten für trockene Haut kann die Lactose der Milch verarbeitet sein. Dabei handelt es sich um Milchzucker. Dieser spendet der Haut Feuchtigkeit. Darüber hinaus werden bei Verwendung des Produkts abgestorbene Hautzellen entfernt, wodurch die Haut glatt und geschmeidig wird.

 

In der Milch sind jedoch noch viele weitere Stoffe enthalten, die für die Herstellung von Kosmetik verwendet werden können wie die Milchpeptide. Milchpeptide sind Proteine, die reich an Aminosäuren sind. Aminosäuren beruhigen die Haut. Ob juckende Haut oder Haut die zu brennen und Rötungen neigt, hier ist Kosmetik mit Milchpeptiden die richtige Wahl. Diese sorgen dafür, dass Juckreiz, Rötungen und das Brennen gelindert werden und die Haut wieder zur Ruhe kommt.

 

Bestandteile der Milch können sogar gegen Neurodermitis, Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte und Akne, helfen. Die sogenannten Milchlipide stabilisieren den Säureschutzmantel der Haut, sodass gleichzeitig der natürliche Hautschutz aktiviert wird. Milchlipide in der Kosmetik gleichen den Hautfettzustand aus und normalisieren ihn.

 

In vielen Kosmetikprodukten finden Milchrohstoffe Verwendung. Neben Milchzucker, den Milchlipiden und Milchpeptiden eignen sich auch das Milchpulver sowie das Molkepulver als Zusatz bzw. für die Herstellung von Kosmetik. Molkepulver besteht aus getrockneter Molke. Die flüssige Molke ist eine grünlich-gelbe Restflüssigkeit die anfällt, wenn Milch zu Käse oder Quark gerinnt. Für die Kosmetikherstellung werden jedoch meist nur die trockenen bzw. die getrockneten Milchrohstoffe in Pulverform verwendet.

 

'Milchkosmetik' ist ideal für sensible und empfindliche Haut. Die verschiedenen Milchrohstoffe können zu einer Verbesserung der Haut führen. Bei schwerer Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne ist dennoch ein Besuch beim Dermatologen (Hautarzt) ratsam.